Die Routenübersicht:
Nun sitze ich auf dem Balkon meiner Luxuswohnung in der Nähe von Mostar (natürlich nur gemietet, und nur für eine Nacht ![]()
). Nach Ankunft auf dem Campingplatz fragte mich der Rezeptionist, ob ich ein Zimmer oder Campen wolle. Da es wieder recht spät war und aus Bequemlichkeit entschied ich mich für das 15 € teure “Zimmer”. Tatsächlich erhielt ich für diesen Preis eine 150 qm Wohnung, da ich der einzige Mieter war. Die anderen Gäste wohnten alle in ihren Caravanen.
![]()
Blick vom Balkon meiner Residenz
Gestern Abend nach der Stadtbesichtigung, merkte ich beim Vorbereiten der Fotos, dass ich ganz schön kaputt bin, körperlich. Ich bin nun 9 Tage lang fast immer mit Vollgas (im übertragenen Sinne…
) unterwegs und investiere (gern natürlich!) täglich ca. 3-4 Stunden der Zeit, um den Tagesbericht fertigzustellen. Beim Einschlafen hatte ich den Gedanken und gleich heute nach dem Aufwachen fasste ich den Entschluss, während der letzten Tage meiner Reise etwas die Seele baumeln zu lassen – war ja auch so geplant. Und das kann ich am Besten auf dem Motorrad beste Straßen unter und schönste Landschaften vor mir. Ich werde Euch also etwas weniger an meinen Gedanken teilhaben lassen und den Bericht auf Fotos mit einigen Informationen dazu beschränken, damit ich einigermaßen erholt zu Hause ankomme. Auch das war eigentlich so geplant.
Den Einen oder Andere mag’s vielleicht sogar freuen ![]()
Gestern also:
1. Kotor besichtigen
Noch auf dem Zeltplatz
Auf dem Weg am Fjord entlang nach Kotor
![]()
Die mediterranen Gerüche dazu machen das Urlaubsfeeling perfekt
![]()
Blick auf eine der Klosterinseln vor Perast
![]()
beide Klosterinseln aus einer anderen Perspektive
(Schade für die Fotos, dass die Sonne erst spät am Tag durch die Wolken kam, dennoch – kleine Anmerkung- hatte ich Glück mit dem Wetter, bis auf ein paar kaum nennenswert nassmachende Tropfen hatte ich keinen Regen, obwohl vorhergesagt)
Kotor:
![]()
Vorbereitung einer Stadtbesichtigung: Jacke in den “Kofferraum”, Tankrucksack und Helm mit Kabelschloss gesichert – los geht’s
![]()
so viele Moppeds standen hier 2010 noch nicht – es tut sich was in Montenegro, wie schon gesagt
Kotor ist nach den 2 Erdbeben in 1979 zum Weltkulturerbe erklärt worden und wurde wunderschön wiederhergestellt. Hier ein paar Impressionen – sehr beeindruckend und einen Besuch wert. Das denken auch die Betreiber der Kreuzfahrtschiffe…![]()
Aber nun Kotor
![]()
Der venezianische Einfluss ist überdeutlich
![]()
„Müll entsorgen strikt verboten“ – unangenehm ironisch – es gibt also noch Reserven in Montenegro
2. An die südlichste Spitze Kroatiens und somit der Jadranska Magistrala (Adria Magistrale)
![]()
Noch in der Bucht – bei Gegenverkehr rutschte mir ein paar Mal das Herz in die Hose
![]()
Blick in den Eingang der Bucht von Kotor – schon auf kroatischem Boden
![]()
Blick zurück in die Bucht: oben links der Grenzübergang. Der entspannteste bisher- ich wurde von beiden Beamten durchgewunken, nachdem ich “from Germany” sagte
![]()
Das ist sie nun: die südlichste Spitze meiner bisherigen Lieblingsküstenstraße, der Jadranska Magistrala (Adriamagistrale), von hier aus schlängelt sie sich über 1000 km an der Adriaküste entlang Richtung Norden
3. Stippvisite in Dubrovnik, das erste mal von Süden kommend 😉
![]()
erster Blick Richtung Dubrovnik
Ich entschied, wegen der Tradition erst mal auf den Hausberg („Srd“, der heißt tatsächlich so) zu fahren – da war ich schon mit Kai in 2008 und 2010.
2008 war das noch ein Geheimtipp. Die Seilbahn noch vom Krieg zerstört, kaum ein Mensch war oben. 2010 fuhren schon die ersten Testgondeln und nun können die Dubrovniker nach 19 Jahren ihren Hausberg wieder per Seilbahn erreichen– ein neu gebautes Panoramarestaurant inklusive
![]()
![]()
Den ersten Cappuccino meiner Reise habe ich mir der Tradition wegen für Kroatien aufgehoben – ein Insider, Kai weiß Bescheid…
![]()
2008 aufgenommen (gibt es auch einen Bericht auf meiner Seite sanno-tours.de) – hier steht jetzt das Restaurant, das Mittagessen ist da jetzt teurer
![]()
…und 2015 hinter dem Restaurant versteckt
Aber alles hat seine 2 Seiten:
![]()
Mahnmal zur Erinnerung an einen Gefallenen des Krieges in den 90ern, aufgenommen 2008 in der Nähe der Seilbahnstation…
![]()
…und heute. Gleich nebenan der Buggy-Verleih
Ich hab mich halt nicht immer unter Kontrolle. Dieser Abschweifer zum Thema Dubrovnik musste sein…
Nun aber schnell nach…
4. Mostar
Ich beschränke mich nur auf Fotos von unterwegs. Informationen zu Mostar gibt es im nächsten Bericht.
![]()
Auffahrt zum Hausberg Dubrovniks – neu gemacht, aber immer noch spannend, die Straße!
![]()
Diesen Blick haben die Bosnier, besser die Herzegowiner auf ihr Nachbarland, fast die komplette Adriaküste gehört zu Kroatien
![]()
hier möchte ich nicht langfahren, wenn die Steine ins Rollen kommen
![]()
unendliche Weiten – BiH ist einfach schön – diese Tal nordwestlich der Stadt Trebinje wird auch als Trebinjer Weingarten bezeichnet
![]()
Ankunft auf dem Campingplatz Mali Wimbledon (klein Wimbledon, wegen der 2 Tennisplätze auf dem Gelände) kurz vorm Dunkelwerden gegen 19 Uhr
Das war gestern, heute geht’s (mein Herz pocht vor Freude) an die Adria und dann auf der Küstenstraße (ja gut aufgepasst, der Jadranska) Richtung Norden – ich merke gerade, dass ich mich auch schon ein wenig auf zu Hause freue ![]()