Heute ging es langsam voran, u.a. auch wegen einer einstündigen Straßensperrung. Ich war trotz der 320km recht lange unterwegs. Das war also meine Ausrede dafür, dass ich mich heute kurz fasse ![]()
![]()
kleine Stärkung nach dem Aufstehen mit Aussicht
![]()
diesen frechen Spatz musste ich verjagen
![]()
Abschiedsblick zurück auf den Lustrafjord, am rechten Ufer der Campingplatz der letzten Nacht
Nochmal bei den Göttern vorbeigeschaut:
![]()
![]()
im Jotunheimen Nationalpark Richtung Ardal (80 Kronen für Maut gern investiert)![]()
Ardal am Ende des Sognefjords
Nun folgte eine der faszinierendsten Strecken der Reise durch ein Fjell, dessen Namen ich nicht finden konnte. Es gehört jedoch noch zum Jotunheimen und liegt zwischen Ardal und Nystuen.
Hier ein paar Eindrücke:
![]()
Der zugefrorene Tyin-See Teil 1
Der Tyin-See ist im Sommer ein beliebtes Ausflugs- und Ferienziel. Bis jetzt sind die Hütten aber noch nicht aus dem Winterschlaf erweckt worden. Im Juni ist’s wohl noch zu frisch.
Die besondere Faszination dieses Gebiets wurde noch dadurch verstärkt, das mir gut eine halbe Stunde lang keine Menschenseele begegnete.
Die Stabkirche in Borgund wollte ich mir unbedingt ansehen, soll sie doch als Vorbild für die Stabkirche in Hahnenklee (Harz) hergehalten haben. Und diese hatte ich mir gerade angeschaut.![]()
links der Glockenturm (zum Vergleich mit der Stabkirche im Harz, sh.u.)
![]()
Die Kirche wurde 1342 erstmals erwähnt und gehört zu den ältesten Holzgebäuden Europas(Wikipedia).
Und hier die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Stabkirche im Harz:
![]()
auch hier ist der Glockenturm nicht mit dem Hauptgebäude verbunden, auch wenn man es auf dem Foto nicht sieht, ich weiß es aber, hab’s gesehen ![]()
Auf dem Weg zum Campingplatz wurde noch der längste Straßentunnel der Welt durchfahren. Der Laerdalstunnel ist 24,51 km lang und bohrt sich mit Gefälle durch den Fels. Dabei wurde speziell um der Ermüdung der Fahrer vorzubeugen der Verlauf leicht kurvig angelegt. Für mich als Laien eine unvorstellbare Leistung.
![]()
3 von diesen Haltekuppeln gibt es, jeweils mit unterschiedlicher Beleuchtung
![]()
Noch schnell den 2006 zum schönsten Wasserfall der Welt gekürten Kjelfossen. Wofür es alles Schönheitswettbewerbe gibt…
Nun sollte ich noch eine Stunde wegen Bauarbeiten im Stau stehen, 9 Kilometer vor dem Tagesziel, dem Zeltplatz Kvanndal. Mit Umleitungen wie in Deutschland gewohnt geht hier in Fjordnorwegen selten was, links und rechts der Straße entweder steile Felsen oder Wasser.
Nun hab ich mir meine Nachtruhe verdient. Der Kälte versuche ich heute mit einer zusätzlichen Decke zu begegnen. Der Herr an der Rezeption war so freundlich.
Eine Tour jenseits der Wärme … dafür herrlich klares Licht ohne reflektierende Feuchtigkeit
Frankieh, sehr schön gesehen; wunderschöne Bilder
A bientôt, Karlchen