Balkantour 2015–Tag 5–Richtung Bosnien–2.9.

“Um fremde Welten zu sehen, muss man nicht ans ans Ende der Welt fahren”
Dies ist der Titel des Berichts der Studienreise eines schweizerischen Studenten über Bosnien und Herzegowina, auf welchen ich bei der Reisevorbereitung gestoßen bin. Tatsächlich ist BiH eine andere Welt.

Ich bin wie gesagt in Sarajewo angekommen, aber derzeit noch beim “Verarbeiten der Eindrücke”. Deshalb gibt es meine Gedanken und Fotos zu BiH und insbesondere zu Sarajewo in dem nächsten Bericht. Das hoffe ich zumindest, im Augenblick bin ich etwas überfordert – wenn auch im positiven Sinne Smiley

Als Lohn für den gestrigen Marathon gönnte ich mir einen Bungalow auf dem Zeltplatz nahe Sarajewo. Ein Zelt-Platz für 18 €, ein Bungalow mit Dusche (Frühstück inklusive) für 27 €… das machte mir die Entscheidung leicht.
Heute beim Aufwachen fällte ich den Entschluss, noch eine Nacht zu bleiben. Ich liege gut in der Zeit. Heute besuche ich Srebrenica (ca. 130 km entfernt) und habe dann , so der Plan, am Nachmittag die Möglichkeit, Sarajewo nochmal bei Tag zu sehen.

Wie schon gesagt: hier erst mal Teil 1 des gestrigen Tages bis zu bosnischen Grenze, eigentlich serbischen, aber dazu mehr im 2. Teil.

Break and cut- zurück zum Balaton

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Pörkölt zum Abendessen am Balaton – auch so eine ungarische Besonderheit: Pörkölt muss man bestellen, wenn man ungarischen Gulasch möchte. Bestellt man Gulasch (Gulyas), bekommt man eine Gulaschsuppe. Gut, dass ich das alles weiß Zwinkerndes Smiley War jedenfalls oberlecker

Nach dem (wie immer zeitigen) Aufstehen entstanden diese Fotos

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Kati ist bepackt. nur noch frühstücken, bezahlen und auf geht’s

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o.k., die Wäscheleine habe ich vorher noch abgenommen

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Wieder eine Überraschung: südlich vom Balaton geht es in der Region Baranya recht bergig und kurvig zu. Gut so Smiley

And here I got my kicks:P1000695

In Pecs reichte die Zeit für einen kurzen Stadtbummel. Wieder eine der wunderschönen (ost)europäischen Städte, die für einen Wochenendbesuch etwas zu weit entfernt von zu Hause liegen.

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Dem Stadtbild hatte die türkische Besetzung gut getanZwinkerndes Smiley

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Und dann stand noch Mohacs, im Dreiländereck Ungarn, Serbien, Kroatien gelegen, auf dem Programm. Hier blutete das Ungarische Herz und tut es wohl immer noch beim Gedanken daran.

Hier begannen die für die Ungarn so verheerenden 150 Jahre der osmanischen Besetzung. Das ungarische Herr mit 25T Mann dem türkischen Herr mit 100T Kämpfern völlig unterlegen wurde hier 1526 vernichtend geschlagen. Der Weg für 150 Jahre Türkenherrschaft war frei.

Das Denkmal wollte ich besichtigen. Aber kurz vor meiner Ankunft entluden 2 Reisebusse ein paar Schulklassen. In Ruhe die Eindrücke wirken lassen, war nicht möglich. Also schnell 2 Schnappschüsse und dann weiter Richtung Bosnien.

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Der Eingang hat schon was…

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Die Holzstelen sollen die türkische Übermacht symbolisieren.

Kurzer Gedanke dazwischen: wie ich so über Ungarn schreibe stelle ich fest, dass ich das Land irgendwann in den 80ern recht fest in mein Herz geschlossen haben muss Smiley Die seinerzeit erlebte Gastfreundschaft hat ihre Spuren hinterlassen. Sch…. auf die Politiker. So genug!

Der kurze Transit durch Kroatien war im Nachhinein betrachtet notwendiges Übel. Langweilige Straßen in einer langweiligen Landschaft. Dort ist halt die Kornkammer des Landes und da sind Hügel nur im Weg.

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Aber dann war Sarajewo in Sicht…

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…und ich an der ersten richtigen Grenze meiner Reise

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Fortsetzung folgt…

sarajewo

3 thoughts on “Balkantour 2015–Tag 5–Richtung Bosnien–2.9.

  1. Ralf

    nochmals Dank für Deine geistige Mitnahme Deiner Reise.
    Weiterhin viel Spaß und gute Fahrt.
    Ralf

  2. Rigo

    Schön, dass Du die Gegenden bereist. So können Yvi, Michi und ich ein paar von Deinen Wegpunkten für unsere 2016-er Tour mit „einbauen“. Unsere 2 Hauptziele stehen schon mal fest: Odessa und Istanbul 😉

  3. Thomas Richter

    Kannst auch als Reiseführer arbeiten

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