Die Geschichte will ich schnell erzählen: Petrus hat Humor! Das mit dem Wetter auf Korsika ist so eine Sache. Während der Strandurlauber ständig von der Sonne verwöhnt wird, geht es im Landesinneren zum Teil recht turbulent zu. Das bekamen wir am gestrigen Tag zu spüren. In der Nähe des Bergstädtchens Zonza kam uns eine Schlechtwetterfront entgegen. Kein Problem – wir wenden und fahren eine andere Strecke. Da unser Tagesziel in der Nähe von Ajaccio (Korsikas Hauptstadt) liegt, müssen wir eh Richtung Westen, also weg vom nord-östlich donnernden Himmel.
Aber die Regen-/Gewitterfront verfolgte uns gut eine Stunde lang. So richtig vorwärts kommt man auf den Straßen wegen der vielen Kurven natürlich nicht. Der Petrus hat’s da von oben leichter. Also holte der Regen uns ein. Leicht “angenässt” entschieden wir uns nach einer Minute Regenfahrt für die Regenkombis. Davon gibt es wegen der Stresssituation selten Fotos
auch heute nicht…
Und nun kommt`s: Nachdem wir alles wasserdicht gemacht hatten (uns und das Gepäck), war der Regen schon schwächer. Aber als Gipfel der Frechheit war knapp 2 Kilometer weiter die Straße fxxztrocken! Das Regengebiet hat uns nach gut einer Stunde Flucht eingeholt und unmittelbar danach komplett aufgehört zu existieren.
Ein richtig kleiner Scherzkeks, der Petrus!
Nun aber zum Bilderbericht:
Aufbruch auf dem Campingplatz in Ghisonaccia. Wie üblich mit dem stillschweigendem Wettbewerb, wer wohl sein Zelt schneller abbaut ![]()

Erster!
Mein Zelt rechts, Kais links im Bild. Kai macht das eben alles ordentlicher…
Das Bavella-Massiv als geplanter Höhepunkt unserer Tagestour, wegen des schroffen Felsmassivs auch korsische Dolomiten genannt:

Die Aussicht auf die Aiguilles de Bavella (Bavella Nadeln) blieb uns heute verwehrt…
Dafür gab`s unterwegs wieder schönste Kurven-/Landschaftskombinationen:

Dann kam die besagte Schlechtwetterfront auf uns zu.
Der Rest der Geschichte ist ja schon erzählt. Ein paar Bilder vom “Danach” gibt es aber noch:

Die ersten Trocknungsversuche auf einem Rastplatz unterwegs. Im Hintergrund ist schon der Golf von Ajaccio, unserem Tagesziel zu sehen.
Von der anderen Straßenseite noch besser
Unser Campingplatz wurde zur Trockenstation. An fast jedem Ast hängt ein Teil zum Trocknen:![]()
Das Bad an der Westküste haben wir uns verdient.
…und das (selbst zubereitete) leckere Abendessen auf der Terrasse des noch geschlossenen Campingplatzrestaurants auch:

unser wohl bisher exklusivster Essensplatz
Gute Nacht!



















