Nach 4060 Kilometern und 10 Tagen bin ich wieder zu Hause angekommen und schwebe noch auf Wolke 7. Das war der Plan ![]()
Hier die gesamte gefahrene Route (mit Klick rechts oben in die Karte kann selbige vergrößert werden, im Übrigen sind viele Straßen per Google StreetView anzuschauen)):
Die letzten ca. 750 Kilometer vom Campingplatz in Hjörring verliefen wie erwartet ohne Höhepunkte. Der Regen begleitete mich nur ca. 300 km der Strecke.
Ein paar mehr oder weniger interessante Fakten zum Schluss:
1. Ich habe keinen Elch (NorWechenDir auf sächsisch) gesehen.
2. Eine für Motorradfahrer interessante Zahl: 13.000 km! haben die Reifen jetzt runter. Mir wurde schon von André, meinem freundlichen Händler gesagt, dass dieser speziell für die 1190er Adventure entwickelte Reifen erstaunlich lange hält. Ich habe ihm geglaubt und bin dennoch beeindruckt. Üblicherweise hielten Motorradreifen bei mir bislang ca. 8.000 km, zweimal (Kroatien 2008 und Sardinien 2013) sogar weniger.
3. Wer noch nicht in Norwegen war, jedoch die – gelinde gesagt – erhöhten Bierpreise von 4-5 € pro 0,5 Liter im Supermarkt! kennt, fragt sich, wie man das als gern zum Abend biertrinkender Mann aushält. An dieser Stelle Danke an Andy für den Tipp: Lettöl ist ein in jedem Supermarkt erhältliches Leichtbier mit 2,5 Vol %. Es schmeckt nach Bier und kostet pro 0,33 Liter nur ca. 80 Cent. Das gab es immer zum Abendessen und selbiges war gerettet. ![]()
4. Da auch die Lebensmittel im Supermarkt mit ca. dem 2-3 fachen gegenüber unseren Preisen “sauteuer” sind, habe ich einige ausgewählte Konserven, Kaffee, Butter und Marmelade von zu Hause mitgebracht und so nur wenig (z.B. Brot, Brötchen, Obst und Gemüse) nachgekauft. Ich gebe auch mal Geld sinnlos aus
, vermeide es aber gelegentlich genauso gern. Und Motorrad-Urlaub, wie ich ihn mag, soll – in gewissen komfortablen Grenzen natürlich
– auf das Nötigste reduziert sein.
5. Als preiswerte Unterkunft war Zelten geplant und – wie schon beschrieben – umgesetzt. Empfohlen wurden mir auch die nahezu überall vermieteten Hütten. Diese sind i.d.R. für 4 Personen ausgelegt. Die günstigste Hütte hätte ich bei Oslo für ca. 36 € bekommen können, die teuerste auf dem Campingplatz an der Trollmauer für ca. 100 €. Schon für 2 Personen ist das ein akzeptabler Kurs. Bei Regen kommen die Hütten definitiv als Alternative in Frage (von mir am Tag 8 erfolgreich getestet).
Das zu erwähnen lag mir am Herzen ![]()
Hier die letzten Fotos von der Reise kurz vor der Abfahrt auf dem Campingplatz in Hjörring:
Bis zum nächsten Mal ![]()
Frankie
Du bist ein spaarfuchs
Ich lade dich gern ein
CS Thomas
Das war der Plan des Verfassers 😉