Eigentlich stand heute Pisa als Tagesziel auf dem Programm, für eine Strecke braucht es ca. 3 1/2 Stunden. Nachdem wir jedoch erst gegen 8.30 Uhr aus dem Bett hoch sind, war klar, dass Pisa warten muss. In aller Ruhe Frühstücken, Sachenpacken und was man alles so tut, um in Fahrt zu kommen, ließen uns dann gegen 11 Uhr aufbrechen. Zugegeben: das ging früher schneller. Das Alter fordert seinen Tribut ![]()
Mit der kürzeren Alternative waren wir dann immerhin gegen 21 Uhr zurück ![]()
Die wohl am besten erhaltene Burg und eines der schönsten Dörfer Italiens wurden ausgewählt.
Zunächst die Burg. Wirklich sehr beeindruckend, das Castelle di Torrechiara südlich von Parma. Direkt am Rande des Apennin am Parma-Fluss gelegen gibt es neben dem Bauwerk auch schöne Ausblicke in die Po-Ebene und die Berge zu bestaunen. Die Burg gilt laut Wikipedia “als eine der bemerkenswertesten, dramatischsten und besterhaltenen Burgen in Italien”
Hier ein Paar Eindrücke:
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Wer gern Burgen besichtigt, ist in der Emilia-Romagna richtig. Kaum ein Hügel oder Berg ohne Bollwerk. Faszinierend!
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Unterwegs zum 2. Tagesziel, eine kleine Schlucht zum Genießen
Ein Italien gibt es eine Vereinigung, welche sich “Die schönsten Orte Italiens” nennt. Zu diesem erlauchten Kreis gehört auch Compiano.
Eine Empfehlung, diesen Ort aufzusuchen, können wir jedoch nicht aussprechen. Schön liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Uns fehlte hier aber einfach das Leben, noch nicht einmal unseren Nachmittags-Cappuccino haben wir hier bekommen.
Dafür wurde heute der Cappuccino im Nachbarort Bedonia um drei weitere Zugaben ergänzt (die beiden Kugeln Eis sind auf dem Foto nicht zusehen
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Auf dem Rückweg bescherte uns die Abendsonne und eine andere Perspektive einen weiteren Blick auf die Burg zu Canossa (links). Im Vordergrund die Burg zu Rossena (kennt man von Sting and The Police)
Mal sehen, wie wir in den nächsten Tagen zu Pott kommen. Pisa wartet…