Ja sicher, ich übertreibe etwas. “Extrem” definiert jeder anders. Aber die Überschrift soll ja den Interessenten anlocken 😉
Die Tour führte uns ins lombardische Hinterland.
Hier mal ausnahmsweise ein wenig Statistik:
– Zeit in Fahrt: 6h 26min
– gefahrene Kilometer: 211
– niedrigster Punkt: 58 m (am Gardasee ;-))
– höchster Punkt 2.138 m
– bewältigter Aufstieg: 5.631 m
– Durchschnittsgeschwindigkeit: 32,8 km/h
Grund für das ungewohnt langsame Vorankommen war gleichzeitig auch das Highlight der Tour: engste Sträßchen und Schotterpisten in einer überwältigenden Natur. Wir mussten langsamer fahren, zum Einen aus Sicherheitsgründen, zum Anderen wegen der ständig ablenkenden Schönheit.
Nun aber zu den Fotos:
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Abseits des Gardasees zeigte sich die Sonne nur sporadisch, passend zur Bergwelt
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Passo di Croce Domini, bis hierhin fuhren wir auf Asphalt
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Blick von der Drohne in die andere Richtung
Premiere: das erste 360-Grad-Panorama in meinem Blog (Drohne sei Dank!)
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Am Rifugio die Croce Domini stärkten uns 2 Cappuccini für das Schotterabenteuer 😉 Die anderen Biker kamen vor allem aus Italien
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Kurz überlegt und dann mutig entschieden. Mein Freund Hubert wird nur müde lächeln über den für ihn perfekten Belag 😉
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Bedrohlich, die Wolken. Aber wir blieben vom Regen verschont
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stattdessen sahen wir uns die Wolken ah knapp 2.100 m Höhe von innen an. Die Temperatur fiel kurzzeitig auf 14 Grad. Über 20 Grad haben wir hier oben nie gemessen.
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die ehemalige Nato-Satellitenstation nahe dem Maniva Pass konnten wir uns nicht näher ansehen. Das Gebiet gehört dem Verteidigungsministerium. Mit denen wollten wir uns nicht anlegen.
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dafür ein Foto, wie es aussehen könnte, wenn man mutig ist und das Licht besser 😉 (Quelle: Magazin Ride, erste Ausgabe 2019)
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Nun wird es schon spannender. Selbst ein entgegenkommendes Motorrad schüttet Adrenalin aus, später wandelt sich der Belag in Schotter! Gegenverkehr gab es allerdings kaum 🙂
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Der Schotter und die Natur halten uns in ihrem Bann
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die letzte Rast auf dem Schotterweg zum Maniva – Pass – die Drohne macht sich gut!
Im Übrigen waren wir bei der Einfahrt in diesen etwa 20 Kilometer langen Abenteuerweg wegen eines kurz im Augenwinkel aufblitzenden Durchfahrtverbotsschilds verunsichert. Kurz nur, es war auch nicht korrekt aufgestellt.
Hätten wir die Strecke in entgegengesetzte Richtung fahren wollen, wäre uns bestimmt eine besonderes Erlebnis entgangen.
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Die Einfahrt vom Maniva – Pass aus ist mit einem Betonklotz versperrt. Wir konnten mit den Motorrädern die Lücke für die Wanderer nutzen. Der Autofahrer hatte uns kurz zuvor am Rastplatz überholt und definitiv weniger Glück. 20 Kilometer (Schotter)Piste wieder zurück?
Wir gönnten uns erst mal einen leckeren Apfelkuchen mit Cappuccino und blickten stolz wie Oskar auf die zurückliegenden Kilometer.
Nun noch ca. 40 Kilometer Kurvenwedeln bis zum erfrischenden Bad im See.
War das ne geile Tour! 🙂