Heute ging es Richtung Süden. Das festgelegte Ziel war eine gut erhaltene Festung bei Castelnuovo di Garfagnana, gleichzeitig ein kurzer Abstecher in die Toskana.
Der Grund, warum es uns immer in die Berge zieht, ist die deutlich höhere Kurvenkonzentration, Grundvoraussetzung für Schräglagengenuss. Hier in der Emilia-Romagna kommt erfreulicherweise hinzu, dass die Anzahl der Straßen/Sträßchen im Vergleich zu anderen Gebirgsregionen – zumindest nach unserem Gefühl – größer ist. Der große Vorteil aber ist die sehr geringe Verkehrsdichte. Insbesondere sind sehr wenig Touristen und vor allem wenig Motorradfahrer unterwegs.
Also alles bestens? Fast! Der Straßenbelag lässt vor allem auf den kleinen Sträßchen oft zu wünschen übrig. Das ist aber Gemeckere auf hohem Niveau.
Unsere täglichen Touren wählen wir – wie fast immer
– nach einem Tagesziel aus, welches uns manchmal spontan am Abend vorher in den Sinn kommt, manchmal auch schon von zu Hause geplant wurde. Während dieser Reise sind die Touren immer mehr oder weniger spontan entstanden. Ist aber wegen der großen Auswahl kein Problem, zumal ja immer der Weg das eigentliche Ziel ist, und davon gibt es wie gesagt ne ganze Menge hier.
Heute gab uns Google Maps die Anregung, mal eine Festung zu besichtigen…
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Die Pässe sind hier nicht allzu hoch, kein Wunder, die höchsten Gipfel liegen auch nur knapp über 2000 Meter
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Während der Recherche, was wohl Don Quichotte in Castellnuovo di Garfagnana zu tun hatte, bin ich eingeschlafen. Also: keine Ahnung ![]()
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Sehr schöne mittelalterliche Innenstadt, wie sehr oft hier anzutreffen
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Geschafft! Es ist schon ganz schön anstrengend mit zunehmendem Alter ![]()